Was für Voraussetzungen muss man mitbringen, um Bestattungsfachkraft zu werden?

Praktische Erfordernisse, um den Beruf des Bestatters ergreifen zu können

  • Führerschein

Zwar kann man auch ohne Führerschien bei einem Bestattungsunternehmen bewerben, jedoch muss man damit rechnen, nur begrenzt tätig sein zu können. Aus diesem Grund ist es höchstwahrscheinlich, dass das Unternehmen den Besitz des Führerscheins für unabdingbar hält, damit sich die Einstellung eines Bestattungsfachangestellten auch rentiert.

Eigenschaften und Fähigkeiten, die für den Beruf des Bestatters von Vorteil sind

  • Körperliche Belastbarkeit

Ob es darum geht, die leeren Särge abzuladen, sie zu hantieren und zu heben oder aber auch die Särge mit den Verstorbenen zu wuchten, zu tragen und ein- und umzuladen: Körperliche Belastbarkeit ist ohne Frage bei dem Beruf der Bestattungsfachkraft von Nöten.

Zwar gibt es bereits vielerorts hydraulische Sarglifts, doch ist dies keineswegs in allen Krankenhäusern und Bestattungshäusern die Realität. Sportlichkeit, eine gewisse Grundkraft und eine gute Kondition sind aus disem Grund sicherlich biem Ergreifen des Berufs des Bestatters nicht zu unterschätzen.

  • Zeitliche Flexibilität

Zeitliche Flexibilität ist für einen Bestatter unabdingbar. Denn der Tod eines Menschen kommt unangekündigt und wann die Angehörigen sich an einen Bestatter wenden müssen, somit auch. Als Bestatter muss man damit rechnen jederzeit zu einem Sterbefall gerufen zu werden, denn der Auftrag kann, unabhängig von Festtagen, Wochenenden, Feierabenden und Tageszeit erteilt werden.

Wie flexibel man zeitlich sein muss, hängt jedoch auch grosstenteils von der Grösse des Betreibs ab, in dem man als Bestattungsfachkraft eingestellt ist, denn je kleiner der Betrieb desto seltener besteht die Möglichkeit sich mit der Bereitschaft abzuwechseln.

  • Seriöses Auftreten

Da man als Bestattungsfachkraft das Unternehmen vertritt und die Werte und Seriosität widerspiegelt, sollte selbstverständlich auch Wert auf das angemessene Auftreten vor den Hinterbliebenen gelegt werden.

  • Fachwissen

Das Fachwissen, das man als Bestattungsfachkraft besitzt, erwirbt man grösstenteils bei der Arbeit im Bestattungsinstitut selbst, denn hauptsächlich der direkte Umgang mit Angehörigen und die praktische Mitarebit bei der Bestattung lehren einen den korrekten Ablauf der Tätigkeiten.

  • menschlicher Umgang und psychische Belastbarkeit

Menschen, die trauern, befinden sich in einer äuserst schwierigen Lage. Als Bestatter sollte man jedoch über das nötige Mitgefühl verfügen, um zu verstehen und zu trösten. Andererseits muss man sich auchd darauf gefasst machen, dass man es als Bestatter auch mit Menschen zu tun hat, die durch den Todesfall, schwierig zu behandeln sind, da frustiriert und in tiefer Trauer. Zudem ist auch eine grosse Geduld von Vorteil, da man immer wieder mit ein und den selben Fragen und Nachfragen konfrontiert wird. Zudem darf man die Todesfälle, die auf einen als Bestatter zuommen nciht zu sehr an sich heranlassen, um nicht daran zu zerbrechen, so dass, bei allem Mitgefühl und Verständnis, eine gewisse persönliche Distanz zum tragischen Geschehen eingenommen werden sollte.